überlegt habe ich es mir 3x - zuletzt noch nach 18.00 als ich den Kaffee bei meinem CD - Händler ausgetrunken hatte
Wien - Europaplatz, ein Zeichen setzen gegen den Auflauf der Burschis in der Hofburg.
Zerschnittene Gesichter mit hübschen schlanken Damen (darf ich an div. Einladungen der Olympia erinnern ?
( Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Ohr, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.)
Im Vorfeld gabs schon öffentliche Diskussionen - die Demonstration wurde verboten, die Grünen meldeten eine neue Demo an - bis zum Schluß war nicht klar ob jetzt eine Genehmigung vorliegt oder nicht, in den diversen Foren gingen die Meinungen hoch - und auch ich habe mich eingeschränkt gefühlt, mir wurde meine Anwesenheit und meine Meinung verboten, so etwas hätte ich bis vor einer Woche noch nicht mit Österreich in Verbindung gebracht.
Letztlich hat mich mein Schlagzeuger überzeugt zuhause zu bleiben... also ab 18.30 online auf 2 liveticker, livestream von Radio Orange mit direkter Berichterstattung aus dem Kessel, und im Hintergrund ORF (was dann auch im Hintergrund geblieben ist, dem Staatsfunk wie auch vielen Printausgaben war diese Nacht keine Nachricht wert)
So hab ich mir hier vor meinem Bildschirm einen Eindruck gemacht..
über die Bundespolizeidirektion Wien, die sich regelmäßig widersprochen hat, die Menschen egal ob Demonstranten, Touristen, ArbeiterInnen auf dem Weg nach Hause oder solche die in der Mahü einkaufen waren über Stunden festgehalten haben, die eine Frau verhaftet haben weil sie aufs Klo mußte !!
Beeindruckt haben mich die Mitglieder der Clowns Army, die auf sehr feine Art und Weise Stimmung gemacht haben und auch ein wenig provoziert haben, der Polizist auf dem Titelbild freut sich sicher über seinen abgestaubten Helm :)
Traurig gemacht haben mich heute die Infos auf Christop Baumgartens Politwatch Blog http://www.politwatch.at/stories/angelegt-zu-scheitern/. Es war klar, dass der "schwarze Block" vertreten sein wird.. ob jetzt Schweizer Kracher oder "nur" Piraten, aus meiner Sicht eine unnötige Provokation gegenüber den anwesenden Polizisten, die sowieso schon ziemlich aufgedreht und angespannt waren
Gerade das Verbot der Demonstration hat die Stimmung so aufgeschaukelt!
Wütend hat mich dieses Video gemacht, nein es ist kein Strahl aus dem Wasserwerfer - es ist eine Extraladung Pfefferspray gegen die Demonstranten
wem wundert es da, dass die Polizei so betitelt wird
Um ca. 19.00 wurde der Kessel zwischen Kaiserstraße, Gürtel, Mahü und Stumpergasse von der Polizei geschlossen und immer weiter zugezogen, sprich die darin eingesperrten Menschen wurden immer weiter zusammen getrieben, es gab Informationen seitens der Polizei, dass man über die Stumpergasse den Kessel verlassen konnte - dort war es dann aber wieder ganz anders
Gegen 22.00 also gut 3 Stunden später befanden sich immer noch ca. 100 Menschen im Kessel (alleine das Wort macht mich noch wütender)
(Bild Daniel Weber)
weitere Eindrücke von Daniel Weber findet ihr hier
ich frage Euch liebe Damen und Herren von der Bundespodion Wien, und auch die liebe Frau Innenministerin die Herrin über "gut und böse"
W A R U M ????
warum dürfen wir unsere Meinung nicht öffentlich kund tun?
warum dürfen wir kein Zeichen gegen den Rechtsruck setzen?
warum werden die Burschis auch noch mit Polizeieskorte in die Hofburg gebracht ?
warum müssen wir österr. Steuerzahler solche Veranstaltungen in der Hofburg dulden ??
warum wird den rassistischen, hetzerischen Meinungen von Olympia & Co auch noch eine Plattform geboten ??
es ist kein Geheimnis, dass sich auf dem WKR die rechte europäische Elite ein Stelldichein gibt , ich finde es nur traurig, dass ich als einer von rund 8 Mio. MiteigentümerInnen der Hofburg das auch noch mittragen muß..
ich hab heute ein Mail an die zuständigen Damen und Herren geschrieben und möchte endlich einmal wissen, warum man solchen Vereinen eine Plattform gibt - ich bin gespannt welche Antwort kommen wird, schon beim Kommers im November habe ich mich das gefragt, damals fand ich es noch witzig als die gepanzerten Wagen hinter dem Rathaus bei den Wiener Lichtern vorbeigefahren sind .. heute ist der Spass vorbei !!!
Ihr habt mich vielleicht gestern ein wenig eingeschüchtert.. ihr habt mich aber noch lange nicht stumm gemacht !!!
ist auch bei der Polizei.
Und die mußten extra aus OÖ nach Wien anreisen.
Wie idiotisch.Sorry.
:-)
Ach weißt Roserl.
Ich glaub die machen dort auch nur ihren Job.
Ich hab mich mal erkundigt (vor einiger Zeit) bei ihm , warum beim Strache seinen Auftritten immer soviel "Polizei Aufgebot" herrscht.
Er meinte das wird vom Innenministerium vorgeschrieben und sie machen das auch nicht freiwillig bzw. soll das keine Bekennung zum Rechtsradikalismus sein ....
Darüber kann man denken was man will und auch über die Vorgehensweise der Beamten.
Es ist sicher nicht einfach solche Veranstaltungen gewaltfrei über die Bühne zu bringen und deeskalierend zu wirken.
Ich bin auch der Meinung das jeder seine Meinung kund tun darf.
ja ich weiß, ich mach den Beamten vor Ort auch nur ganz wenige Vorwürfe..
ich gehe mal von der Unschuldsvermutung aus, dass sie sehr schlecht vorbereitet und unkoordiniert waren - bei dem Aufgebot hätten die Menschen (noch dazu viele die gar nichts damit zu tun hatten) nicht über Stunden auf offener Straße festgehalten werden dürfen..
ich versteh auch nicht warum man die Menschen informiert hatte, dass sie über die Stumpergasse den Platz verlassen sollen und gerade dort war die Polizei dann äußerst brutal..
und wie schon geschrieben, meiner Meinung nach hätten sie uns demonstrieren lassen soll - ohne Einschränkung wie in den letzten Jahren, es wäre mit 100%iger Sicherheit friedlich abgelaufen, da die DemonstrantInnen selbst immer wieder ein Auge auf den "schwarzen Block" haben und somit schon viele Eskalationen verhindern konnten..
nie eine Lösung und auch keine kluge Vorgehensweise , da geb ich dir vollkommen recht.
Schade, das so etwas nicht einfach friedlich über die Bühne gehen kann.
Wobei ich auch glaube, das man solche "Menschenmassen" oder sagen wir Ansammlungen nicht unterschätzen darf.
Es kann sehr viel positive aber auch sehr viel negative Energie aus denen herrvorgehen.
Bei den negativen Energien find ich immer sehr sehr sehr sehr gefährlich.
Man weiß ja was diese alles aulösen können.
warum können wir nicht einfach alle in frieden miteinander leben ?
Leben und leben lassen.
Es gäbe genug Platz für jeden.
Warum gibt es soviel Hass und wo kommt der her?
Traurig. Verdammt traurig.
Ein Lieblingssong von mir vom Danzer ( We miss you)
Ein bißchen mehr Friede
Und weniger Streit;
Ein bißchen mehr Güte
Und weniger Neid;
Ein bißchen mehr Wahrheit
Immerdar
Und viel mehr Hilfe
Bei jeder Gefahr.
Ein bißchen mehr Wir
Und weniger Ich;
Ein bißchen mehr Kraft,
Nicht so zimperlich.
Ein bißchen mehr Liebe
Und weniger Haß;
Ein bißchen mehr Wahrheit-
Das wäre doch was!
Statt immer nur Unrast
Ein bißchen mehr Ruh';
Statt immer nur Ich
Ein bißchen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung,
Ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln,
Das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel,
Ein bißchen mehr Licht;
Kein quälend Verlangen,
Ein froher Verzicht -
Und viel, viel mehr Blumen
Während des Lebens
Denn auf dem Grabe
Blüh'n sie vergebens .
Peter Rosegger
ich kann deine "Aufregung" ganz und gar nicht verstehen. Ich als österreichische Staatsbürgerin ERWARTE mir von der Polizei Schutz und Sicherheit. Und abgesehen davon weiß ich nicht, vor wem ich mehr Angst haben soll. Vor den Burschenschaftern, die einen harmlosen Ball besuchen oder vor einer Horde wild gewordener Leute, welche Autos anzünden, Polizisten angreifen, Geschäfte verwüsten etc. Siehst du das nicht genauso? Also ich weiß nicht. Demonstrieren gegen was??
Tatsache ist, dass wir ein Ausländerproblem in Österreich haben, unser Staat bis über beide Ohren verschuldet ist und die Sozialsysteme einerseits durch die Wirtschaftskrise und andererseits durch eine ungezügelte Zuwanderung ins Wanken geraten werden. Wir gehen tatsächlich sehr schweren Zeiten entgegen.
Dieses Schwarz-weiß Denken deinerseits finde ich ausgesprochen unangebracht.
Um einmal bei deiner Verabschiedungsformel zu bleiben:
woher hast du deine seltsamen Informationen von verwüsteten Geschäften und brennenden Autos ??
kein einziges Lokal oder Geschäft wurde auf einer der Demos in Österreich verwüstet, gerade gestern haben die angrenzenden Lokale den Menschen die Möglichkeit gegeben sich aufzuwärmen und auf die Toilette zu gehen (natürlich nur wenn es die Polizei zugelassen hat)
Fürchten !! tu ich mich übrigens vor nichts, aufmerksam machen schon.. brauchst nur meine letzte Story zu lesen, dann weißt du warum ich hier bin
Nachtrag warum kein WKR Ball mehr stattfinden darf!
Die Olympia und ihre Hausnazis
Die Burschenschaft Olympia hat über die letzten Jahre hinweg immer wieder und fast
ausschliesslich Rechtsextremisten, vor allem NPD-Aktivisten auf ihre Bude eingeladen:
zum Singen und Referieren. In der Stellungnahme der Anwälte Dr. Hübner / Dr. Steiner vom
15.10. 2008, gerichtet an die Klubobleute der Parlamentsklubs, wird dagegen behauptet:
„Die Burschenschaft Olympia....veranstaltet regelmässig wissenschaftliche Veranstaltungen und
pfegt den intellektuellen Diskurs auch mit Personen und zu Themen, die in der Öffentlichkeit als
„kontroversiell“ angesehen werden.“
Angesichts der „Sänger“-bzw. Referentenliste kann der Verweis auf „intellektuellen
Diskurs“ zu „kontroversiellen“ Themen nur als bösartiger Scherz interpretiert werden.
Abgesehen davon, dass bei „Liederabenden“ der „intellektuelle Diskurs“ sicher nicht
gepfegt wird, auch bei den Referenten wurde –wie die Liste zeigt – ganz sicher nicht auf
„kontroversielle“ Personen und Themen geachtet. Fast alle Eingeladenen waren bzw. sind
Aktivisten oder Funktionäre der neonazistischen Partei NPD!
Die Burschenschaft Olympia und ihre Anwälte Dr. Hübner und Dr. Steiner können vieles
behaupten und festhalten – eines können sie nicht entkräften: die Burschenschaft
Olympia ist eine rechtsextreme Burschenschaft mit zahlreichen und besten Kontakten zu
neonazistischen Personen und Organisationen.
Im Folgenden eine fast komplette Liste der von Olympia eingeladenen Personen aus den
letzten Jahren:
HÄHNEL Jörg
Mitglied des Bundesvorstandes der NPD, rechtsextremer Liedermacher, Bezirksverordneter der
NPD in Berlin-Lichtenberg.
Bei einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung im Jänner 2007 verteidigte er die NS-Justiz
und die Hinrichtung eines Widerstandskämpfers.
Beim Betreten des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern im Mai 2007 verursachte er einen
Eklat, weil er einen Schlagstock mit sich geführt hatte.
Am 26.1.2008 war Hähnel im Umfeld des Wiener Korporationsballs auf die Bude der Olympia zum
„Gesangsabend“ eingeladen.
Ein Text von Hähnel als Kostprobe:
Des Kampfes Schwert
Stählerne Klingen die Feinde einst zwangen
mit stürmischen, schmetterndem Schlag.
Die klirrenden Hiebe im Chore erklangen:
Heut’ ist der Knechtschaft letzter Tag!
Ein streitendes Eisen mag greifbares spalten
mit stürmischen, schmetterndem Schlag.
Doch heuchelnder Lüge und niederem Walten
stets auch die mächtigste Klinge erlag!
Drum sei unser Schwert nur von Glaube und Wille
mit stürmischen, schmetterndem Schlag.
Ob Lüge, ob Zwietracht, nie ruhet es stille:
Bald kommt der Knechtschaft letzter Tag! IRVING David
britischer Holocaust-Leugner, aufgrund eines Haftbefehls aus dem Jahr 1989 am 11.11.2005 ver-
haftet. Irving war auf dem Weg zu einer Diskussionsveranstaltung der Olympia gewesen, eingela-
den und geleitet vom Olympen Christoph V.
Thema wäre gewesen: „Die Verhandlungen Adolf Eichmanns mit jüdischen Führern in Ungarn“.
Am 11.11.2005 hätte er auf der Bude der Olympia referieren sollen.
David Irving wurde nach seiner Festnahme von einem österreichischen Gericht wegen NS-Wieder-
betätigung verurteilt
KOSIEK Rolf
Multifunktionär des rechtsextremen Spektrums, Publizist und NPD-Funktionär, schrieb u.a. Bücher
über die „zersetzenden Auswirkungen“ der„Kritischen Theorie“ bzw. der Frankfurter Schule, wo es
heisst: „Fast alle führenden Vertreter der Frankfurter Schule entstammen dem Judentum“.
Kosiek war mit Bernd Rabehl und Otto Scrinzi gemeinsam Referent beim „Konrad Lorenz-Sym-
posium“ am 20.11.2004, das die „Olympia“ mitveranstaltete.
MÜLLER Michael
vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz seit 2000 als „rechtsextremer Liedermacher“
geführt. Funktionär der NPD, Mitglied der deutschen Burschenschaft Teutonia zu Regensburg.
Zahlreiche Auftritte bei Veranstaltungen der NPD. Im Jahr 1999 wandelte er den Udo Jürgens
–Song „Mit 66 Jahren…“ bei einem Auftritt vor der NPD um (siehe Kasten – Auszug).
Ausgerechnet diesen „Liedermacher“ lädt sich die Olympia ein, um den „intellektuellen Diskurs“ zu
pfegen!
Mit 6 Millionen Juden da fängt der Spaß erst an,
bis 6 Millionen Juden da bleibt der Ofen an.
(...),(...) wir haben reichlich Zyklon B.(...)(...)
bei 6 Millionen Juden, ist noch lange nicht Schluss.
Am 25.1.2003 gastierte Müller bei einem „Nationalen Liederabend“ bei der Olympia.
Hübner / Steiner (siehe Anhang) verwehren sich dagegen, dass Müller das oben zitierte Lied bei
der „Olympia“ vorgetragen habe. Das ist schwer zu widerlegen, denn: nur die Burschenschafter
wissen, was Müller bei ihrem „nationalen Gesangsabend“ vorgetragen hat.
Fakt ist aber, dass die Olympia Müller eingeladen hat, obwohl er vorher diesen widerlichen Nazi-
Song getextet hat!
Müller bezeichnet sich übrigens selbst als Rassist.
SCHÖNHUBER Franz (gest. 2005)
in den 90er Jahren Vorsitzender der rechtsextremen Partei „Die Republikaner“, 1998 Kandidat der
rechtsextremen „Deutschen Volksunion“, 2005 Kandidat der NPD. 2001 veröffentlichte er mit dem
Neonazi Horst Mahler das Buch „Schluss mit dem deutschen Selbsthass“.
Die Olympia warb für Schönhuber unter anderem damit:
„Er meldete sich nach dem Abitur in München 1942 freiwillig zur Waffen-
SS und wurde im Kampfeinsatz auf Korsika mit dem Eisernen Kreuz
ausgezeichnet. Später war er Ausbildner und Dolmetscher bei der SS-
Division „Charlemagne“. Angehörige dieser...Einheit gehörten im Frühjahr
1945 zu den letzten Verteidigern der Reichskanzlei in Berlin“.
Am 19. 11.2002 sprach Schönhuber auf der Olympia-Bude zum Thema
„Chancen für eine europäische Rechte“.RENNICKE Frank
rechtsextremer Liedermacher, früher „Wiking-Jugend“, dann
NPD-Mitglied. Gründungsmitglied des „Vereins zur Rehabi-
litierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“
gemeinsam mit Gerd Honsik, dem österr. Neonazi.
Rennicke stellte sich den Olympen in deren Zeitschrift „Der
Olympe“ (herausgegeben von Martin Graf) so vor:
„Durch ein NPD-Plakat fand ich den Weg in
nationale Kreise. Seit Jahren lese ich sehr viel und
erkannte bald, wie sehr uns Lüge, Umerziehung
und Überfremdung weich klopfen.....Halbheiten
und national-gefärbtes Spiessertum lehne ich
ab....In der Wiking-Jugend lernte ich eine
Gemeinschaft kennen, die mich Kameradschaft
und Volkstum lehrte...“
Rennicke gastierte am 18.6.1993 und am 17.5.2000 bei der Olympia. Er textete: „Ohne Adolf geht
nichts mehr“:
»Landauf, landab, im kleinen wie großen,
wirst Du immer auf‘s neue auf »Adi« gestoßen.
Ihn hat die Welt früher kaum so gekannt,
wie heute, nachdem er schon lange verbrannt.
Und hängt Dir der Rummel zum Halse heraus,
der Zirkus mit Adolf, der stirbt nicht mehr aus.
Gewöhn‘ Dich daran, und fällt es auch schwer -
denn ohne Adolf läuft heute nichts mehr.«
Von Rennicke stammt auch das Hess- Lied:
»Mit Rudolf Hess ist uns ein Held geboren,
er ist uns Lehrer, Vorbild und Garant !
Die deutsche Jugend sollt‘ alles von ihm hören,
damit Wahrheit und Lüge leicht erkannt !
Nicht mal das Grab des Helden darf man ehren,
weil es der Sieger Art und Wille ist -
doch wir wollen immer stolz sein Erbe lehren,
bis der Tag kommt, er allen Vorbild ist!«
Die „Wiking-Jugend“ wurde 1994 in der BRD als neonazistische Organisation verboten (sie hatte
in den 80er Jahren in Kärnten/Glantal paramilitärische Übungen durchgeführt). Aus der „Wiking-
Jugend“ entstand in der BRD die rechtsextreme Organisation „Sturmvogel“.
In Österreich wurde von Mitgliedern der Olympia der „Sturmadler“ (siehe ganz unten) gegründet
SCHWAB Jürgen
rechtsextremer Publizist, Aktivist der „Republikaner“, dann ab 2000 Mitglied der NPD, seit 2004
parteilos, publizistisch tätig für die neonazistischen Internet-Foren „Altermedia“ und „Störtebeker“
Am 23.1.2001 bei der Olympia zu Gast.Österreich oder Grossdeutschland? Oder beides?
Die Burschenschafter der Olympia sprechen nicht gern in der Öffentlichkeit. Und wenn sie
sprechen, verschweigen sie vieles. Lieber lassen sie ihre Gäste sprechen – oder singen.
Ihre Publikation („Der Olympe“) fndet sich in keiner öffentlichen Bibliothek, ihre website ist
offine. Einige Aussagen haben wir dennoch gefunden, die für sich sprechen.
Martin Graf:
„Die heutigen Staatsgrenzen wurden willkürlich gezogen; das deutsche
Volkstum muß sich frei in Europa entfalten können“
Der Spiegel 24/97, S. 54
Martin Graf:
„Es muß in einer demokratischen Welt zulässig sein, ein Gesetz, das die
Meinungsfreiheit und die politische Tätigkeit einschränkt, zu kritisieren.“
Format 21/00, S. 50, über das NS-Verbotsgesetz
Martin Graf:
„Ich habe Norbert Burger immer geschätzt und tue das auch über den Tod
hinaus.“
Format 21/00, S. 50
Harald Stefan:
„Ich fühle mich als Deutscher, wir sind, wir haben hier eine, wir sprechen
Deutsch, wir haben eine Kultur, eine deutsche Kultur –Goethe, Schiller sind
für mich keine Ausländer – und wir haben eine gemeinsame Geschichte,
und ich bin Österreicher, natürlich, bin Wiener, bin sehr stolz darauf, und
ich fühle mich aber – im weiteren Sinn – als Deutscher und dann wieder als
Europäer.“
ORF, Hohes Haus, 5.10.2008
Harald Stefan:
“Wir haben 1:0 gewonnen, die Deutschnationalen haben gewonnen!“.
Laut Protokoll des Wiener Gemeinderats nach dem Einzug der deutschen
Fussballmannschaft in das WM-Finale.
Standard, 27.6.08
Harald Stefan:
“Ich mache einen Sekt auf, wenn der israelische Botschafter nicht mehr in
Wien ist.“
Harald Stefan auf die Frage nach einer möglichen Isolation Österreichs nach
dem Wahlerfolg der FPÖ 2008
Der Spiegel 41/2008Weitere Zitate:
»Wenn ein Deutscher über einzelne „sensible“ Fragen der Geschichte nur in den von den
Umerziehern und ihren deutschen Helfern vorgegebenen Bahnen denken und sprechen
darf, stellt dies eindeutig einen Mangel an Meinungs- und Redefreiheit und somit auch ein
Fehlen der Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre dar.«1
Wiener akademische Burschenschaft Olympia (Hg.): Wahr und treu,
kühn und frei! 130 Jahre Burschenschaft Olympia. Wien 1989, S. 2
Hoch Burschenschaft, in deinen Ähren,
Da fcht Olympia: deutsches Pfand !
Nicht nur für Öst´reich wolln wir schwören:
Heil Ehre, Freiheit, Vaterland !
Aus der Olympen-Hymne an Deutschland, 1999/2000
„Wir sind normal geblieben unterm Schutt der Zeit, an uns sind Umerziehung, Trauerarbeit
und Betroffenheit, doch auch Konsum, soziale Dünkel und Moderne fast völlig spurenlos
vorbeigezogen.“
Werbe-Flugblatt der Olympia
„Gleich nach Kriegsende setzte die von den Siegern betriebene systematische
Umerziehung (reeducation) ein, die einen intensiven Wandel des Denkens, der
Empfndungen und Verhaltensweisen erreichen wollte und auch erreichte.“
aus der Festschrift der „Olympia“ 1989
„Das Afba Seminar in Wien mit einem Rethorikkurs (sic!) vom 3.-5.7. wurde von mir besucht,
Bei diesem fel mir auf, dass die Rethoriklehrer (sic!) von der CDU sind, von Österreich und
Deutschland sprachen, darin Unterschiede sehen und dafür von den dt.B! in Österreich
herbe Kritik einstecken mußten, die sie bis dato von den Bundesrepublikanern noch nicht
hörten.“
Der Olympe 1/93Martin Graf in der ZIB 2 vom 1.10. 2008 (interviewt von Armin Wolf):
Halbwahrheiten, Verdrehungen und Weglassungen
Martin Graf:
„Das ist ja kein Geheimbund, eine Burschenschaft – im Gegensatz zu
anderen Geheimbünden in diesem Land und wir wissen ja nicht einmal, wer
aller in Geheimbünden organisiert ist.“
Halbwahr!
Richtig ist, dass die Burschenschaft Olympia
P ihre Website aus dem Netz genommen hat
P ihre verbandseigene Zeitschrift „Der Olympe“ in keiner öffentlichen Bibliothek aufiegen
lässt (wozu sie eigentlich verpfichtet wäre)
P ihre Mitgliederliste nicht offenlegt.
Mit dem etwas ungeschickten Hinweis auf andere Geheimbünde bedient Graf die gerade in Bur-
schenschafterkreisen üblichen Verschwörungstheorien („Freimaurer“ usw).
Martin Graf:
„...ich würde einmal sagen, die Burschenschaft Olympia ist eine national-
liberale Burschenschaft“
Falsch!
Die Burschenschaft Olympia wurde 1961 aufgelöst.
Der Innenminister schreibt dazu in Beantwortung meiner parlamentarischen Anfrage (4450/AB XX.
GP):
„...wegen Überschreitung des statutenmässigen Wirkungsbereiches
aufgelöst. Die Auflösung wurde weiters durch die Tatsachen gerechtfertigt,
dass gegen Vereinsmitglieder wegen des Verdachtes nationalsozialistischer
Betätigung gerichtliche Untersuchungen geführt wurden. Auch der
Umstand, dass durch Sprengstoffanschläge in Italien das Verhältnis der
Republik Österreich zu diesem Staat berührt sei, rechtfertigte die Auflösung
wegen staatsgefährdender Betätigung“.
Der VfGH bestätigte 1963 die Aufösung der Olympia durch die Behörde und auch deren Gründe!
Im Urteil wird auch ein bezeichnender Vorfall angeführt: Mitglieder der Olympia sind alkoholisiert
über die Ringstrasse gezogen und haben dabei das NS- Lied „Es zittern die morschen Knochen“
gesungen. Nach der Festnahme eines Olympioniken habe dieser die Beamten mit den Worten
bedacht: “Wartet nur, bis der Hitler wieder kommt, dann lasse ich Euch alle aufhängen, ihr roten,
demokratischen Schweine...“
Die Olympia blieb auch nach ihrer Neugründung 1971 der rechtsextreme Kern der Deutschen
Burschenschaften in Österreich und betrieb über die „Burschenschaftliche Gemeinschaft“ erfolg-
reich den Anschluss der Deutschen Burschenschaften in Österreich an die Deutschen Burschen-
schaften. 1991 brachte die Olympia beim Burschentag der Deutschen Burschenschaften in Eisen-
ach einen Antrag ein, in dem es hiess:
„Die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden
Völkern bedroht die biologische und kulturelle Substanz des deutschen
Volkes...Das deutsche Volk ist vor der Unterwanderung seines Volkskörpers
durch Ausländer wirksam zu schützen.“
Als 1996 die Olympia den Vorsitz der Deutschen Burschenschaften übernahm, traten etliche Bur-
schenschaften wegen der rechtsextremen Positionen der Olympia aus dem Verband aus.
Die Burschenschaft Olympia war schon seit Ende des 19.Jahrhunderts antisemitisch eingestellt:
1889 wurden die letzten jüdischen „alten Herren“ entlassen: die Olympia war seither „reinrassig“
deutsch.Martin Graf
behauptet auch, Korporationen wie die Olympia seien zwischen 1938 und
1945 verboten gewesen
Verdrehung!
Die Burschenschaft Olympia verpfichtete sich schon am 1.6.1933 zur Annahme des „Führerprin-
zips“. Am 17.3.1938 wurde die Burschenschaft Olympia in die NS-Kameradschaft Johann Gottlieb
Fichte „übergeleitet“. Die Aufösung erfolgte freiwillig. In der Olympia-Festschrift (1989) heisst es
dazu:
„Bei der eindrucksvollen Feier im grossen Konzerthaussaal anlässlich der
Überführung der waffenstudentischen Korporationen in die Gliederungen
der NSDAP wurden die Farben das letzte Man in der Öffentlichkeit
getragen.“
Das war ein entscheidender Unterschied zu den anderen Korporationen (katholischen Verbin-
dungen, Corps und auch einigen deutschen Burschenschaften), die aufgelöst bzw. verboten wur-
den.
Martin Graf:
„Ich bin dankbar, dass ich jetzt die Gelegenheit habe, einige Dinge
richtig zu stellen. Die Burschenschaft Olympia oder die Wiener
akademische Burschenschaft Olympia hat den Herrn David Irving nie
eingeladen“.......“es hat auch kein offizieller Vertreter der Burschenschaft
Olympia den Herrn Irving eingeladen“.
Halbwahr!
Graf spielt hier mit den Strukturen: eine Burschenschaft besteht aus der Aktivitas (den Burschen
und Füxen) und den Alten Herren. Eingeladen wurde Irving von der Aktivitas (was die Regel dar-
stellt!). Irving beschreibt in seinem Buch „Meine Gefängnisse“ detailverliebt die Abläufe, die zu
seiner Verhaftung in Wien geführt haben. Die von Irving kontaktierte Person („Rendezvous A“,
sagte ich, ohne meinen Namen zu nennen’) wird als Christopher V. beschrieben, der unschwer
als Christoph Völk zu identifzieren ist. Christoph Völk ist Burschenschafter der „Olympia“ und war
2005 RFS-Vorsitzender.
Martin Graf ist Christoph Völk nicht nur über die „Olympia“ sehr gut bekannt. Völk war 2005/06 in
der Tochtergesellschaft von ARC (Seibersdorf) beschäftigt, der Graf als Geschäftsführer vorstand.
Völk ist jetzt in der Anwaltskanzlei als Rechtsanwaltsanwärter beschäftigt, bei der sich vorher Mar-
tin Graf abmühte.
Martin Graf:
„Der Herr Doktor Norbert Burger ist nie irgendwie verurteilt worden zu
irgendeinem Zeitpunkt“
Falsch!
Norbert Burger wurde:
1963 in München verhaftet (wegen seiner terroristischen Aktivitäten in Südtirol) und als „uner-
wünschter Ausländer“ ausgewiesen (allerdings nicht verurteilt).
1967 in OÖ in einem Prozess freigesprochen (die Staatsanwaltschaft legte Nichtigkeitsbeschwerde
ein)
1968 erneut in der BRD verhaftet, trotz Kaution von 100.000 DM nicht freigelassen – im Prozess
aber freigesprochen
1968 in Wien zu 8 Monaten Haftstrafe verurteilt (Burger legte dagegen erfolgreich Nichtigkeitsbe-
schwerde ein)
1970/71 in Italien in Abwesenheit zu lebenslänglicher Haft bzw. zu 28 Jahren Haft wegen terrori-
stischer Aktivitäten verurteilt
1981 vom Vorwurf des Kaufs von Unterstützungserklärungen zur Präsidentschaftskandidatur frei-
gesprochen, während sein Leibwächter A. B. deswegen verurteilt wurde. Burgers NDP wurde 1988 behördlich aufgelöst.
Gegen Burger wurde bis zu seinem Tode wegen des Verdachts der Veruntreuung von Stiftungsgel-
dern der Niermann-Stiftung in der BRD und Italien ermittelt.
Fakt ist: Burger wurde - entgegen Grafs Behauptung ( „nie irgendwie...zu irgendeinem Zeitpunkt“
verurteilt) – sehr wohl verurteilt: zu lebenslanger bzw. 28 Jahren Haft in Italien.
Armin Wolf:
„Also Sie bezweifeln nicht, wie Ihr langjähriger Parteikollege John Gudenus, dass in
Gaskammern Millionen Juden ermordet wurden im deutschen Reich?“
Martin Graf:
„Ich bezweifle nicht, dass Massen vernichtet wurden, ja.“
Armin Wolf:
„Das ist jetzt eine etwas andere Formulierung. Ich habe Sie nach Millionen Juden gefragt.
Sie haben jetzt gesagt – Massen vernichtet. Die Millionen bezweifeln Sie schon?“
Martin Graf:
„Wenn Sie so wollen, wenn Sie so wollen, Millionen ja. Ich sage Massen...“
Weglassung!:
Armin Wolf fragt sehr konkret nach „Millionen Juden, die in Gaskammern ermordet wurden“.
Graf antwortet zunächst unbestimmt mit der Vernichtung von Massen und wird dann noch unbe-
stimmter: „Ich sage Massen...“
Martin Graf nimmt nicht dazu Stellung, ob Millionen Juden in Gaskammern ermordet wurden! Das
ist ein entscheidender Punkt für die Holocaust-Leugner und Revisionisten a la Irving: die Existenz
von Gaskammern wird ebenso bestritten wie die planmässige Ermordung von Millionen Juden.
Zugegeben werden nur in KZs grassierende Epidemien.....
Warum verschweigt sich Graf zu Gaskammern und Millionen ermordeter Juden?
Martin Graf
behauptet in seiner Eigenschaft als Sprecher der rasch gegründeten
Burschenschafter-Initiative SOS Grundrechte und Demokratie, „die
Korporationen [seien] in Österreich von 1938 bis 1945 verboten gewesen“.
Tatsächlich:
wurden 1938 die katholischen und einige liberale Korporationen verboten, die österreichischen
Burschenschaften hingegen lösten sich feierlich selbst auf und gliederten sich zum Großteil als
„Kameradschaften“ in den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund ein.Offener Brief von Dr. Hübner / Dr. Steiner zur Olympia an die Klubobleute (15.10.08)
Im Auftrag der Olympia haben die Anwälte einen Brief verfasst, um die „tatsachenwidrigen und
kreditschädigenden Behauptungen“ gegen die Olympia zu widerlegen. Hier ihre Thesen und mein
Kommentar dazu (grün)
1. Die Olympia pfege „den intellektuellen Diskurs auch mit Personen und zu Themen, die in
der Öffentlichkeit als „kontroversiell“ angesehen werden“.
Was die Olympia pfegt, ist die Beziehung zu Liedermachern und Funktionären der NPD
und zu Themen, die –siehe Irving – unter das NS-Verbotsgesetz fallen.
2. Die Behauptung, die Burschenschaft Olympia sei 1961 wegen NS-Wiederbetätigung aufge
löst worden, sei unrichtig.
Stimmt. Nicht die Olympia, sondern einzelne ihrer Mitglieder wurden der NS-
Wiederbetätigung beschuldigt und dem Vorstand angelastet, diese Personen nicht
ausgeschlossen zu haben. Macht das die Sache appetitlicher?
3. Die Behauptung „bei dem Liederabend der Olympia (mit Müller) am 25.1.03 sei das Lied
“Mit 6 Millionen Juden, da fängt der Spass erst an“ vorgetragen worden, sei unrichtig.
Das Problem: nur die Olympioniken wissen, was damals gesungen wurde, Aber: sie
wussten, dass sie einen Neonazi einladen und sie mussten wissen, dass er dieses Lied
vorher gesungen hat.
4. Die Burschenschaft Olympia agitiere nicht gegen das Verbotsgesetz.
Die Statements in der offziellen Festschrift gegen „Umerziehung“ und „Einschränkung der
Meinungsfreiheit“ sprechen für sich.
5. Günter Kümmel (richtig: Gunther Kümel) , der 1965 Ernst Kirchweger erschlagen hat, sei
nie Mitglied der Burschenschaft Olympia, sondern Mitglied des Mittelschüler-Kartellver-
bandes (MKV) gewesen.
Kümel war nicht bei der Olympia, aber er war Mitglied beim Bund Heimattreuer Jugend
(BHJ), der 1960 behördlich aufgelöst wurde. Kümel war jedenfalls über mehrere Jahre bis
zu seiner Verhaftung im rechtsextremen Milieu gemeinsam mit Burschenschaftern (Honsik)
tätig.
Der abschliessende Verweis darauf, dass sich die Burschenschaft Olympia auf die Werte der
Revolution von 1848 berufe und kein Zusammenschluss von Rechtsextremisten sei, und andere
Burschenschaften Persönlichkeiten wie Theodor Herzl, Viktor Adler, Jörg Haider und Friedrich En-
gels hervorgebracht hätten, geht völlig an der Realität vorbei:
P in der Burschenschaft Olympia hätten Persönlichkeiten wie Viktor Adler oder
Theodor Herzl nicht Mitglieder werden können, weil die Olympia seit 1891 keine Juden
aufnimmt!
P weil wegen der rechtsextremen Orientierung der Olympia eine Reihe von
Burschenschaften die „Deutschen Burschenschaften“ verlassen haben!Obmann der Jungen ÖVP Wien von Olympen niedergeschlagen
In der Nacht auf 4.2.06 wurde der Obmann der Jungen ÖVP Wien, Markus Kroiher, von dem
Olympen Markus Katzmayer mit einem Fausthieb niedergeschlagen.
Nach der Darstellung, die auf der Website der Wiener ÖVP nachzulesen ist und die mir auch von
Markus Kroiher persönlich bestätigt wurde, hat sich der Vorfall in etwa so abgespielt.
Kroiher war gemeinsam mit anderen auf einer Veranstaltung des MKV (Mittelschülerkartellver-
bandes), als Katzmayer das Lokal des MKV betrat.
Kroiher, der vorher keine persönliche Begegnung mit Katzmayer hatte, forderte den Olympen zum
Verlassen des Lokals auf, worauf Katzmayer wortlos (!) Kroiher niederschlug und auf den am Bo-
den Liegenden nochmals einprügelte.
Darauf verliess Katzmayer das Lokal.
Kroiher erlitt eine Platzwunde, die im AKH genäht werden musste.
Katzmayer wurde angezeigt, die Junge ÖVP verlangte von HC Strache eine Distanzierung (Katz-
mayer ist auch Mitglied des RFJ Wien XV).
Die Anzeige endete mit einer Diversion.
Sturmadler, RFJ und Olympia
Seit wenigen Jahren gibt es eine Jugendgruppe, die in der Art der HJ Jugendliche zu organisieren
versucht: der „Sturmadler“: http://www.sturmadler.at/
Ihr Vorläufer hiess noch relativ unverfänglich Arge Sommerlager.
Erste Kontaktperson, damals für die Arge Sommerlager, war Walter Asperl, Olympe, der früher
auch persönlicher Referent von Martin Graf war
Die Kontakte zu „Sturmadler“ laufen jetzt über Martin Pfeil. Auch er ist Mitglied des RFJ Wien XV
(wie Katzmayer) und Burschenschafter der Olympia.
Vor Pfeil war Sebastian Ploner Kontaktperson für den „Sturmadler“. Auch er ist Mitglied des RFJ
Wien XV und Olympe .
Ploner war vor einigen Jahren als eifriger Besteller beim Neonazi- „Aufruhr“-Versand aufgefallen.
Im RFJ Wien XV ist auch Christoph Völk tätig. Er war bei Martin Graf in der ARC business
service GmbH beschäftigt, war Obmann des RFS und ist Burschenschafter der Olympia (Kontakt-
mann zu David Irving).
KÖ, 21.10.08 (korrigierte Version)
Beilagen: Dokumente4831/J XX.GP (1998)
ANFRAGE
der Abgeordneten Öllinger, Haidlmayr, Freundinnen und Freunde
an den Bundesminister für Inneres (Schlögl)
betreffend Burschenschaft „Olympia“
Die Geschichte des österreichischen Rechtsextremismus nach 1945 ist undenkbar ohne
das vielfältige Wirken der Wiener Burschenschaft „Olympia”.
Einer ihrer bekanntestenRepräsentanten war der mittlerweile verstorbene Gründer des
„Ringes Freiheitlicher Studenten“ (RFS), der langjährige Vorsitzende der (verbotenen)
„Nationaldemokratischen Partei“ (NDP) und Südtirolterrorist Norbert Burger. Mitglieder der
„Olympia“ waren sowohl in das „Bumser“ - Unwesen der 60er Jahre in Südtirol als auch in
die Aktivitäten der neonazistischen NDP verstrickt.
Ein anderes bekanntes Mitglied der Burschenschaft „Olympia“ ist der FPÖ - Abgeordnete
zum Nationalrat Martin Graf, dessen parlamentarischer Mitarbeiter im Jahr 1996 mit der
Vorbereitung des „Festkommers des Dritten Lagers“ in Wien beschäftigt war.
Die Vorbereitung des Festkommers wurde vom Parlamentsklub der Freiheitlichen aus
organisiert und die Telephonnummer 40110 - 5842 für allfällige Rückfragen angegeben.
Olympia - Sprecher Mathias Konschill solidarisierte sich 1993 in einem Brief an die rechts-
extremen „Fakten“ des Horst Jakob Rosenkranz, eines früheren NDP - Aktivisten, mit dem
wegen NS - Widerbetätigung einsitzenden Gottfried Küssel. Im Jahr 1989 stellte der Alt-
herren - Vorsitzende der „Olympia“ Friedrich Stefan, in einer Festschrift fest:
„In Österreich stellt der Kampf gegen die sogenannte „österreichische Nation“ eine neue
Form des Volkstumskampfes dar. Die nach 1945 neu propagierten „Nation“ wird als
bewußter und gewollter Gegensatz zur Deutschen Nation verstanden, der mehr als 90 %
aller Österreicher trotz der Einbürgerung vieler fremdvölkischer Menschen in den letzten
Jahren nach wie vor angehören.“
Im Jahre 1991 brachte die Olympia beim Burschentag der Deutschen Burschenschaften in
Eisenach (BRD) einen Antrag ein, in dem es hieß:
„Die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden Völkern
bedrohte biologische und kulturelle Substanz des deutschen Volkes ... . Das deut-
sche Volk ist vor der Unterwanderung seines Volkskörpers durch Ausländer wirksam
zu schützen.“
1993 gastierte der Neonazibarde Frank Rennicke auf der Bude der „Olympia“ in Wien.
Rennickes Gesänge sind in ihrer Tendenz so eindeutig, daß die Mehrzahl seiner CDs in
der BRD als jugendgefährdet indiziert wurde. Rennicke ist außerdem Aktivist der verbote-
nen neonazistischen „Wiking - Jugend“.
1996 übernahm die Olympia neuerlich den Vorsitz im großdeutschen Dachverband
„Deutsche Burschenschaften“, was zu einer Abspaltung gemäßigterer Gruppierungen
führte.Wer die in diesem Dachverband gepfogene Geisteshaltung kennt, weiß, daß es keine
leichte Aufgabe ist, in diesem Milieu so wie die „Olympia“ - als besonders rechtsextrem
aufzufallen.
In dem von D. Heither, M. Gehler, A. Kurth, G. Schäfer herausgegebenen Geschichte der
Burschenschaften unter dem Titel „Blut und Paukboden“, erschienen im Fischerverlag, ist
unter anderem auf Seite 264 festgehalten, daß die Wiener Burschenschaft „Olympia“ im
Jahre 1961 wegen terroristischer Aktivitäten ihrer Mitglieder in Südtirol offziell aufgelöst
wurde. Es ist nicht bekannt, daß diese Entscheidung rückgängig gemacht wurde.
Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende
ANFRAGE:
1. Ist es richtig, daß die Wiener Burschenschaft „Olympia“ im Jahre 1961 wegen
terroristisch er Tätigkeit aufgelöst wurde?
2. Ist diese Aufösung noch aufrecht oder wurde sie aufgehoben?
3. Wenn ja, in welchem Jahr und aufgrund welcher Umstände?
4. Wurde die Aufhebung der Aufösung an irgendwelche Bedingungen geknüpft?
5. Kam es zu einer Neugründung der „Olympia“?
6. Wenn ja, aus welchen Gründen und wann?
7. Gab es von Ihrem Ministerium Einwände gegen diese Neugründung?
8. Wieviele Verfahren wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung und verwandter
Delikte (Südtirolterrorismus, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph, Vereinsgesetz usw)
wurden von ihrem Ressort seit der Neugründung der “Olympia” gegen einzelne ihrer Mit-
glieder angestrengt?
9. Wieviele dieser Verfahren führten zu Verurteilungen?
10. Wurde gegen Mitglieder der „Olympia“ von Ihren Behörden im Rahmen der Verfahren
gegen die Küssel - Truppe „Volkstreue außerparlamentarische Opposition“ Strafanzeigen
erstattet?
11. Wenn ja, wieviele und mit welchem Resultat?
12. Liegen Ihnen Erkenntnisse vor, daß die „Olympia“ zur militanten rechtsextrernen Sze-
ne in Österreich und Deutschland Kontakte unterhält?
13. Wenn ja, werden diese Aktivitäten von der Staatspolizei überwacht und mit welchem
Ergebnis?
14. Wurden behördliche Maßnahmen gegen den in der „Olympia“ - Bude in der Gumpen-
dorferstraße beheimateten und offensichtlich vereinsrechtlich nicht registrierten „Lesekreis“
der Zeitschrift „Junge Freiheit“ gesetzt?15. Wenn ja, welcher Art?
16. Liegen Ihnen Erkenntnisse vor, denen zufolge Mandatare der FPÖ beim Rennicke -
Konzert auf der „Olympia“ - Bude im Juni 1993 anwesend waren?
17. Wurden fremdenpolizeiliche Maßnahmen gesetzt, um zu verhindern, daß Frank Renni-
cke seine NS - verherrlichenden Lieder noch einmal in Österreich darbieten kann?
18. Wenn nein, warum nicht?
Die Ministerantwort:
4450/AB XX.GP
Die Abgeordneten zum Nationalrat ÖLLINGER, HAIDLMAYR, Freundinnen und Freunde
haben am 17. Juli 1998 unter der Nr.4831/J an den Bundesminister für Inneres eine
schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend Burschenschaft „Olympia“ gerichtet, die
folgenden Wortlaut hat: (.......es folgt der Wortlaut der Anfrage, K.Ö.)
Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:
Zu Frage 1:
Der Verein „Akademische Burschenschaft Olympia“ wurde mit Bescheid der Sicherheitsdi-
rektion für Wien vom 01.12.1961 wegen Überschreitung des statutenmäßigen Wirkungs-
bereiches aufgelöst. Die Aufösung wurde weiters durch die Tatsachen gerechtfertigt, dass
gegen Vereinsmitglieder wegen des Verdachtes nationalsozialistischer Betätigung gericht-
liche Untersuchungen geführt wurden.
Auch der Umstand, dass durch Sprengstoffanschläge in Italien das Verhältnis der Republik
Österreich zu diesem Staat berührt sei, rechtfertigte die Aufösung wegen staatsgefähr-
dender Betätigung.
Zu den Fragen 2 bis 4:
Der gegen diese Aufösung eingebrachten Berufung wurde mit Bescheid des Bundesmini-
steriums für Inneres vom 18.07.1962 keine Folge gegeben. In der Folge wurde die gegen
den Bescheid des Bundesministeriums für Inneres erhobene Beschwerde vom Verfas-
sungsgerichtshof mit Erkenntnis vom 28.06.1963 abgewiesen.
Die Aufösung ist somit noch „aufrecht“.
Zu den Fragen 5 und 6:
Mit Bescheid der Sicherheitsdirektion für Wien vom 17.02.1970 wurde die Bildung des Ver-
eins „Akademische Tafelrunde Olympia“ nicht untersagt. Die bei der Generalversammlung
am 22.03.1971 beschlossene Namensänderung in „Akademische Burschenschaft Olym-
pia“ wurde von der Sicherheitsdirektion Wien ebenfalls nicht untersagt.Zu Frage 7:
Nein.
Zu den Fragen 8 und 9:
Gegen den Verein „Akademische Burschenschaft Olympia“ und deren nach außen hin ver-
tretungsbefugten Vorstandsmitglieder wurden meines Wissens seither keine Verfahren we-
gen nationalsozialistischer Wiederbetätigung oder anderer einschlägiger Delikte geführt.
Zu den Fragen 10 und 11:
Strafanzeigen gegen Mitglieder der Burschenschaft Olympia im Zusammenhang mit der
VAPO sind mir nicht bekannt.
Zu den Fragen 12 und 13:
Darüber liegen mit keine näheren Erkenntnisse vor.
Zu den Fragen 14 und 15:
Nein.
Zu Frage 16:
Nein.
Zu den Fragen 17 und 18:
Nein, da die gesetzlichen Voraussetzungen hiefür nicht gegeben sind.
Heute um 19 Uhr wurde im ORF, Österreich Bild/Landesstudio Wien GROß darüber berichtet. Schwere Ausschreitungen gegen die österreichische Polizei, Einsatz von Brandwurfsätzen gegen Geschäfte und Polizeiautos. Gewaltsames Vorgehen der Demonstranten gegen die Polizei und ein Polizeiauto ausgebrannt. 300 Anzeigen wegen Verstosses des Versammlungsverbotes usw. usf.
Moderator: Eppinger
Ein ausgesprochen negativer Bericht. Ganz Wien hat diese gewalttätigen Ausschreitungen gesehen.
noch ein paar kurze Anmerkungen zum besseren Verständnis: Informationen können nicht seltsam sein oder grün oder bauchig usw. Sie können nur richtig oder falsch sein.
Dein Hinweis über unverwüstete Lokale und Geschäfte ist entweder alt oder falsch.
Demonstrationen sogenannter Antifaschisten laufen immer mit Gewalt ab, die sich durch Steine werfen, Geschäfte zertrümmern, Brandsätze usw. usf. auszeichnen.
Empfehle dir den Bericht des Verfassungsschutzes zu lesen.
ich finde es reichlich spät jetzt darüber zu recherchieren, nachdem du zuvor festgestellt hast, dass auf einer Demonstration in Österreich noch nie ein Lokal oder Geschäft verwüstet wurde.
Seit Jahren brennen Mistkübel und werden Schaufenster eingeschlagen, wenn in Wien der Opernball stattfindet.
Von anderen Demonstrationen in Linz, Graz, Innsbruck usw. sieht es seit Jahren gleich aus. Und wird auch groß in den Zeitungen darüber berichtet. Aber es kann natürlich sein, dass dort wo du wohnst, weder Zeitungen noch der Empfang der Bundesländernachrichten nicht möglich ist oder extra zu bezahlen ist.
Dann verstehe ich natürlich, dass du darüber erstaunt bist.
Du bezichtigst mich also hier offen im Blog der Lüge. Wenn ich hier einen Bericht des ORF wiedergebe. Ich erwarte mir von dir, dass du dies zurück nimmst. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber jemanden der Lüge zu bezichtigen, ist eindeutig eine Beleidigung.
um hier die Fronten klar abzuklären: Ich habe dir mitgeteilt, dass im ORF Landesstudio Wien über ein brennendes Polizeiauto berichtet wurde. Danach schreibst du, dass du nicht dabei warst und auch nicht diese Sendung gesehen hast. Und behauptest, dass ich Unwahrheiten in den Raum stelle. Anschließend schreibst du, dass es nur ein leicht beschädigtes Polizeiauto gab. Und benutzt gleichzeitg die Großbuchstaben NS (Nationalsozialismus??) völlig unpassend. Teilst aber gleichzeitig mit, dass es doch ein beschädigtes Polizeiauto gab. Und eine beschädigte Tür. Dazu wörtliches Zitat aus dem Standard: "Zwei Demonstranten zündeten demnach einen Einsatzwagen der Wiener Polizei an und bei einem Geschäftseingang sei durch pyrotechnische Gegenstände ein Brand verursacht worden."
Ich frage dich daher noch einmal, da dies ein für jeden zugänglicher lesbarer Blog ist: Dass du mich weiterhin bezichtigst, Unwahrheiten hier zu schreiben?
...soo lange also hat Dein Abschied "für immer" gedauert. Bemerkenswert, Deine Konsequenz! ;-)
Nun muss ich mich aber auch wieder mal einmischen, denn ich kann nicht zulassen, dass hier TATSACHEN absichtlich verdreht bzw. negiert werden!
In der Online-Ausgabe des Standard steht schwarz auf weiß, dass ein Polizeiauto abgefackelt wurde, ebenso dass eine Türe durch einen Brandsatz beschädigt wurde.
Das sind nicht die Methoden wie man sie sich in einer zivilisierten Kultur erwarten kann. Aber nachdem ja schon Gerichtsurteile aufgrund "anderer Abstammung und demzufolge schwierigen Lebensumständen" gefällt werden, wundert mich langsam nichts mehr.
Offensichtlich ist die fremdländische Kultur in unserer schon weiter verwurzelt als wir es heute vielleicht erkennen!
Anbei ein Link zur Aufklärung - wobei ich zu bedenken gebe, dass der Standard links gerichtet ist, bewusst habe ich den Standard zitiert! Und das müsste in Deinem Sinne sein. ;-)
ich bin sehr froh, dass noch jemand diese Berichte gelesen hat bzw. gesehen hat. Rosalie hat mich bereits das 2mal beleidigt, nach "halt die Goschn" jetzt die Unterstellung der Lüge. Dabei genügt es mir doch, wenn sie sagt "Ja, das war so." Ihre politische Meinung ist mir egal.
Aber Wahrheit muss Wahrheit bleiben. Und dann kann man nicht einfach so schreiben, dass man nicht dabei war, aber es ist eh nichts passiert und es ist noch nie was in Österreich passiert (!!!!). Obwohl bereits die Zeitungen über die Ausschreitungen berichtet haben.
war am freitag in der innenstadt unterwegs...wußte nichts von der demonstration und hatte einen gewaltigen schock als ich plötzlich lauter schwarz vermummten, gröllenden und augenscheinlich betrunkenen jugendlichen mit bierdosen in der hand gegenüberstand...
sie wurden von der polizei auf ihrem weg durch die stadt "begleitet"...offensichtlich kam es erst später zu den ausschreitungen...
aber hallo, in österreich gibt es meines wissens seit 2002 ein vermummungsverbot, warum wurde das nicht gleich geahndet????
ausserdem habe ich bei solchen demos immer das gefühl, dass es den teilnehmern gar nicht so sehr um den zweck der sache geht, sondern vielmehr darum ihre aufgestauten agressionen irgendwie los zu werden...
man kann doch nicht kritik durch gewalt austragen...
extreme aktionen verleiten doch bloss zu extremen gegenreaktionen, das einzige mittel um langfristig den kessel nicht zum überkochen zu bringen ist der gemeinsame dialog..der wird aber nicht stattfinden können, wenn egal in welche richtung so extrem polarisiert wird...nix is nur gut oder nur schlecht....
.....Du hast ja so recht!
Wenn ich diese Story von Dir, liebe Rosa, lese, kann ich folgendem Zitat nur zustimmen!
Wir leben wirklich in einem verlogenen, verschissenen Land!
Dieses Gejammere über eingeschränkte Meinungsfreiheit und übermächtige und gewalttätige Staatsgewalt!
Zum Speiben!
Nix gegen "lustig" verkleidete, friedliche Clowns, die Polizisten mit Staubwedeln abstauben - oder doch provozieren???
Aber feige, vermummte, gewalttätige Alkis????
Welche Meinung sollten diese bitte in Ruhe und Freiheit vertreten dürfen?
Jene vielleicht, dass man vor nichts und niemandem Respekt haben muß, alles und jeden kurz und kleinschlagen darf im Namen des "Antifaschismus"?
Weißt Du, mit diesen Stories, und jeder einzelnen Demo, wo diese Kreaturen sich aufführen, wächst die Skepsis darüber, was denn eigentlich dahinter steckt!
Gehts hier um Politik, Gesinnung oder einfach nur darum, unerkannt die geliebten Gewaltspiele einmal nicht nur auf dem PC sondern auf der Straße gegen echte Gegner spielen zu können???
Das Verständnis für die Auswüchse dieser Gewaltpartys fehlt - nicht nur - mir vollständig!
Demonstrieren von mir aus - friedlich natürlich!
Für ein sinnvolles Anliegen, vielleicht gegen Gewalt, gegen Hunger, gegen Armut, etc.
Aber justament und gegen Alles zu sein und dafür keine Regeln mehr zu beachten, kann und darf nicht toleriert werden!
Ich frag mich nur, wo diese Typen immer alle herkommen!?
Sind das die gleichen, die man vor Fußballstadien im Kriegszustand sieht?
Sind es die gleichen, die Unis monatelang besetzen und auch noch stolz darauf sind?
Sind es die gleichen, die man in den U-Bahnstationen herumlungern sieht?
Sind es wirklich unsere österreichischen Intellektuellen, die gegen "rechts" auftreten??????
Ich glaube es nicht!
Fast schon süß finde ich ja deine Entschuldigung, dass du diesmal nicht dabei warst.
Ich kann Dich beruhigen, niemand wird dir dafür böse sein ; )
Ich hoffe, dass ich NIEMALS zufällig in die Nähe so eines Aufmarsches komme - jeder, der da zum Hosenscheißer wird, hat mein vollstes Verständnis!
Und, nochwas: Pfefferspray find ich super - Wasserwerfer noch besser - aber: sofortige Streichung des staatlichen Arbeitslosen/Notstandgeldes für gewalttätige Demo-Teilnehmer am allerbesten!
Video mit den Pfeffersprays angeschaut....
Am Video hat man nicht gesehen warum der Pfefferspray zum Einsatz gekommen ist. Oder hab ich es übersehen.
Was ich mich auch Frage?
Warum bei solchen "Veranstaltungen" eigentlich oft die Polizei als Sündenbock bzw. Spassverderber hingestellt wird ?
Genau so wie teilweise bei den Fussballfans. All Cops are Bastards oder wie immer solche Sprechchöre heißen...
Arg find ich so etwas.
Sollte man sich nicht auf den wirklichen Grund von so einer Demonstration besinnen??
Weißt du was ich meine?
Manchmal hab ich das Gefühl, das sie ihre Agressionen dann einfach gegen das "Gesetz" bzw. gegen die "Gesetzshüter" richten.
Woher diese Agressionen?
Mir kommt teilweise vor als wie wäre die Polizei ein Feindbild geworden.
Warum ?
Das finde ich persönlich absolut nicht richtig und auch nicht gut.
Ich denke man sollte akzeptieren, wen man solche Veranstaltungen besucht, das die Polizei vor Ort ist und sie hilft oder auch einschreitet wen es wirklich notwendig ist .
Es ist doch so ,das wen man sie wirklich braucht, froh ist das sie da sind und sonst finde ich sollte man sich doch von dessen Anwesenheit nicht provozieren lassen.
Warum auch? Wen ich keinen Dreck am Stecken habe, dann lassen sie einem auch meist in Ruhe :-)
Ausser man gerät an ganz besondere schwarze Schafe, so wie Marieblue und ich auch schon einige male :-)
Schwarze Schafe gibt es aber überall und in jeder Branche.
Die Polizei ist ein Bestandteil unseres Staates.
Ich heiße zwar bei Gott nicht alles gut was diese machen aber ich bin froh das es Menschen gibt die einen solchen Beruf in der heutigen Zeit ausüben.
Du kennst meine Einstellung und ich hoffe du weißt wie ich es meine .
Würd mir wünschen das wir jetzt nicht wieder aneinander geraten :-)
Und ich frage mich immer noch, warum kein friedliches miteinander möglich ist...
:-(
Leben und leben lassen.
Hmmmmmmmmm.
Ich bin absolut gegen Gewalt und Verbrechen. Egal welcher Herkunft diese Menschen sind oder welcher Partei sie angehören.
Schwarze Schafe gibt es überall auf dieser Welt.
Ich möchte da niemanden in eine Schublade stecken und sagen das diese oder jene mehr Verbrechen begehen als andere.
Die Buchstaben N + S da irgendwie mit Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen war wohl der Witz des Tages!!!
Jeder Trottel kann bei einem mal durchlesen erkennen dass Rosalie die Buchstaben deswegen hervorgehoben hat um die Mehrzahl zu betonen.......
Zum Thema selbst kann ich nur sagen:
ICH halt mich da mit meiner Meinung zurück, weil ich Demonstrationen nicht mag, egal ob Sport oder sonst was.....es gibt weniges was ich befürworte............
..die Tradition am 1. Mai .......okay....bin selbst als Kind mitgegangen, das sind Erinnerungen an Zeiten in denen vieles nicht selbstverständlichwar.
Doch grölend durch die Stadt marschieren und den Namen seines Fußballvereins zu grölen ist mir schon zu wider.....
Wenn Gewalt im Spiel ist, bei egal welcher Demo, dann entschuldigt der Sinn dahinter für mich niemals die Handlung als solche.....
Und die Streichung von Sozialleistungen und Arbeitslosenunterstützung für alle, die ihre Zeit damit verplempern sinnlos herumzudemonstrieren, nur um des Aufstands Willen, nur um Agrressionen abzubauen....die würde ich ABSOLUT begrüßen!!!!
Rosalie, ich bin sehr froh, dass du nicht dort warst! :0)
@ Bonadea, da steht :
"Zudem kam es laut Polizei auch zu Sachbeschädigungen." Es stand da nicht:
Zudem es kam auch zu Sachbeschädigungen.
Ob das wohl einen tieferen Sinn hat? Eine Bedeutung? Dieses- laut Polizei- , was meinst du?
Ach so ja, du meinst:
" In der Online-Ausgabe des Standard steht schwarz auf weiß, dass ein Polizeiauto abgefackelt wurde, ebenso dass eine Türe durch einen Brandsatz beschädigt wurde."
Nochmal anders:
"Zudem kam es laut Polizei auch zu Sachbeschädigungen." Aber du hast das ja alles genau gelesen
@ all
Ich hätte einen Namensvorschlag für euer Treiben hier in Rosas Blog:
Wer wird Einkesselsenatorin? Nein blöd, aber so in die Richtung da ich das Gefühl habe, dass ihr euch gleich auführt wie die Polizisten bei der Demo. http://no-racism.net/article/903/
Mir ist das nicht sympahtisch!
Liebe Grüße an dich Rosalie und der http://www.wkr.at/links/verein.php?id=101
ist auch irgendwie vermummt, bzw. konnte ich keinen einzigen Namen weder eines Mitglieds noch eines Zuständigen finden.
Danke, dass du was veröffentlicht hast!
Schönen Abend
" @ Bonadea, da steht :
"Zudem kam es laut Polizei auch zu Sachbeschädigungen." Es stand da nicht:
Zudem es kam auch zu Sachbeschädigungen.
Ob das wohl einen tieferen Sinn hat? Eine Bedeutung? Dieses- laut Polizei- , was meinst du?
Ach so ja, du meinst:
" In der Online-Ausgabe des Standard steht schwarz auf weiß, dass ein Polizeiauto abgefackelt wurde, ebenso dass eine Türe durch einen Brandsatz beschädigt wurde."
Nochmal anders:
"Zudem kam es laut Polizei auch zu Sachbeschädigungen." Aber du hast das ja alles genau gelesen"
Zitat Ende
Und, was willst Du damit ausdrücken?
Verstehe ich Dich falsch, wenn ich aus Deiner Aussage herauslese, dass ich den Aussagen der Polizei nicht glauben darf?
Wem denn, wenn nicht der Polizei?
Glaub mir, ich habe genügend Erfahrung im Umgang mit der Exekutive, soo unglaubwürdig wie Du jetzt tust, sind sie nicht! :-)
Mal überlegt, was hat die Exekutive davon, Unwahrheiten zu verbreiten?
Gewalt und solche Demonstrationen sind lediglich ein erbärmlicher Ausdruck der Machtlosigkeit der Linken.
Gewalt ist die Lösung für jene denen die Argumente fehlen.
Anstatt sich ernsthaft mal Gedanken zu machen, was schief gelaufen ist, stellt man jeden Gegner dieses Systems ins braune Eck. Sind das unsere gelebten Menschenrechte?
Die, die wir uns so hart erkämpft haben?
Anstatt sich Gedanken darüber zu machen warum es gewisse politische Strömungen in unserem Land gibt, verteufelt man den einzelnen.
In einem "sozialen Netzwerk" kündigte mir vor 2 Wochen ein Freund, den ich seit 18 Jahren persönlich kenne. O-Ton: "Wer mit HC, der nicht mit mir"...
Dies, obwohl ich mehrere zu 100% "grün-linke" Freunde habe, aber NIEMALS würde mir einfallen deswegen eine Freundschaft, keine Online-Freundschaft, sondern eine die im Leben bestand, zu kündigen... Krank!
Es geht nicht um HC, es geht auch nicht um FPÖ oder BZÖ, auch nicht um Rechts oder Links.
Es geht - wie in einer Demokratie üblich - um das Wohlbefinden der Mehrheit. Da dies im Moment nicht gegeben ist, darf man sich über die kommenden Wahlergebnisse nicht wundern!
Anstatt der eigenen Partei (SPÖ, ÖVP, Grüne, KPÖ,...) Vorwürfe über das klägliche Versagen zu machen schürt man den Hass auf die gegnerische Partei, bzw. deren Ansichten man nicht vertritt. Witzig, oder?
Ich habe einen Freund, der mich betrügt. Wen mache ich verantwortlich? Wohl doch meinen Freund! ;-)
So einfach ist das. Aber bis ihr begreift was vor sich geht habt ihr kein Gehör mehr! GSD!
liebe Islandkiss und Eve und Extrem und Kate , danke für eure Gedanken, ich kann zwar nicht alle Eure Ansichten teilen, aber verstehen tu ich sie gut
und wer sich wirklich die Mühe gemacht hat und die Story gelesen hat, weiß das ich die Agressivität und die Vermummung des "schwarzen Blocks" verurteile, in den letzten Tagen habe ich soviel Erlebnisberichte von guten Freunden und Bekannten gehört und stehe zu meiner Meinung, dass die Polizei provoziert hat und an einer Deeskalation überhaupt nicht interessiert war !
hab mich auch wg. dem Video erkundigt, der Mann ist zufällig dort gestanden weil er eigentlich eine sehr brutale Festnahme fotografieren wollte, auch er konnte keinen Auslöser erkennen warum der Pfefferspray zum Einsatz gekommen ist
die Verhaftung hat dann ungefähr so ausgesehen
ein bisserl traurig macht mich, dass ihr Menschen die für ihre Meinung und ihr Engagement auf die Straße gehen pauschal als sozialschmarotzende Dauerdemonstrierer hinstellt, ich kann euch von vielen Veranstaltungen berichten wo ich verschiedene Menschen kennengelernt habe die nicht unter dieses Schema fallen ..
@martha & bonadea, für euch hab ich ein mitleidiges Grinsen und einen Terminvorschlag, die Szene plant am 8. Mai einen Trauermarsch anläßlich der Befreiung Österreichs ... es sei jetzt dahingestellt warum da ein Trauermarsch stattfinden soll .. , vielleicht treffen wir uns dort !
... warum immer wiederkehrend solche diskussionen entstehen müssen. warum wir nicht einfach respektieren können, dass es menschen gibt wie rosalie und menschen wie magda. warum wir immer wieder der anderen mit möglichst vielen argumenten erklären müssen, dass "unsere" meinung eh die bessere ist.
es ist mühsam und wenig zielführend. manches mal im leben muss einfach nur zur kenntnis nehmen, dass man den anderen nicht "umdrehen" kann. nicht mit worten, nicht mit taten.
solche endlosdiskussionen sind unglaublich ermüdend - rechts gegen links. hundebesitzerInnen gegen nichthundebesitzerInnen. eltern gegen kinderlose ... - und dergleichen. es gibt sicher immer einen gewissen prozentsatz, der an seinen argumenten klebt wie die wespe auf dem honigtopf - muss man den dann auch noch umstimmen? echt? oder kann man nicht auch einfach mal gelassen die wespe weiter am honigtopf kleben lassen und seiner wege gehen???
warum müssen immer wieder solche voraussehbaren diskussionen inszeniert werden??? wem hilft das?
Ich hab jetzt grad nochmal a bissl durchgelesen bei Dir hier bezüglich Deiner Story und heute beim Frühstück auch einen Bericht in der Zeitung gelesen und zu diesem Foto der Verhaftung, ich denk mir da, des muss aber echt net sein oder?
Genau, wir haben ja ein Vermummungsverbot (ist bei irgendeinem Kommentar gestanden) seit 2002, ist doch schon einige Jährchen her und find ich eh richtig.
Genau, eine Meinung der Frau Nationalratspräsidentin steht da in diesem Zusammenhang in der Zeitung, i schreibs jetzt net auf, kann man eh lesen.
Das ist immer so super, diese interessanten Berichte und Sachen, da bist Du immer vor der Zeitung da, und das find ich grandios, vor allem und auch deswegen lese ich gerne bei Dir rein.
Angenehme Woche noch und
glg indian
PS: Ihr habts ja schon Ferien, aber Schüler hast Du ja keine mehr soweit ich informiert bin, oder?
gerade bei dieser Story hatte ich das Gefühl, dass ganz gut rübergekommen ist, dass es meine sehr persönlichen Gedanken sind - darum auch der Titel "ich war nicht dabei"
ich frage mich auch warum von einigen nicht gelesen wurde, dass ich die Angriffe des Schwarzen Blocks verteidigt habe..
und jeder weiß, dass es bei mir immer diese Gedanken geben wird, persönliches haben mir ja einige genommen, Geschichten direkt aus Hexenhausen wird es nicht mehr geben!
aber auch dieses Thema ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens - und es gibt für alle die Möglichkeit einfach wieder auf Home zu klicken und meinen Blog zu verlassen :))
Burgenland hat erst nächste Woche Ferien, wir sind schon länger von Wien und NÖ getrennt und mein Jüngster freut sich schon sehr darauf - zwar weniger auf sein Zeugnis aber auf eine Woche frei :))
zum Vermummungsverbot - das ist Auslegungssache, bei der Mai Demo in Linz wurden Demonstranten angezeigt die ein Tuch in der Jackentasche hatte (wg. möglicher Vermummung), jetzt in Wien hatte es Temperaturen um den Gefrierpunkt und wenn man da über Stunden von der Polizei im Freien festgehalten wird, kann ich jeden verstehen der sich einmummelt um nicht zu frieren, "lustig" finde ich, dass hauptsächlich Menschen die schwarz gekleidet waren "rausgefischt" wurden, muss ich beim nächsten Mal wirklich gut aufpassen und keine schwarze Jacke anziehen .... sags ja immer die Welt braucht mehr rosa :))
vielleicht fahr ich jetzt doch ins einschlägige Sportgeschäft und kauf mir die colle Jacke mit den gelben und grünen und lila Blümchen :)) und hol mir von Oldmama eine rote Haube und grüne Handschuhe und einen rosa Schal und einen orangen Rucksack....
Mah, uups, da ist mir jetzt wirklich a kleiner Fehler unterlaufen, ich hab Dich ganz kurzfristig nach Wien versetzt oder wie man da am besten sagt, na klar, Burgenland.
Genau, da ists noch eine Woche hin und wir sind die letzten wie immer.
Du hast völlig recht was das mit den Temperaturen auf sich hat und da zieh ich mich natürlich auch ordentlich an.
Mei, das ist ja dann wirklich gefährlich schwarz angezogen zu sein, das bin ich auch des öfteren, höchstens ich hab meine rot, weiß und bissl schwarze Streifen, Schijacke an, das geht.
Muss man aber echt gehörig aufpassen dass man nicht die falsche Farbe anhat, ehrlich.
Nur weil die ein Tuch eingesteckt haben, sind die aufgehalten oder verhaftet? worden, echt arg, ist ja fast so, als hätten sich die Polizisten nicht zu helfen gewusst.
glg indian
herrjeh - wohl wieder falsch angekommen?! ich weiß, dass dich auch dieses thema bewegt.
allerdings vermischen sich ein paar sachen. was bewegt dich ... - dass es die burschenschaften überhaupt noch gibt? dass sie einen ball abhalten? dass dafür auch noch steuergeld ver(sch)wendet wird?
ehrlich gesagt - es wird für ganz viel käse steuergeld rausgeblasen. und zwar linken wie rechten käse.
mein wissen über burschenschaften ist dünn, vieles ist hörensagen und ich habe bisher nur einen burschenschaftler kennengelernt, der in einer nichtschlagenden burschenschaft alter herr ist. mir war der herr angesichts seiner eher verstaubten lebensphilosophie nicht sonderlich sympathisch, ob das nun an der mitgliedschaft liegt oder an den eher traditionell gehaltenen erziehungsmethoden seiner eltern, kann ich nicht genau sagen.
zum thema vermummung - ja, es ist auslegungssache, aber bitte eines auch zu berücksichtigen. die polizei ist nicht umsonst dort - wenn es denn nie übergriffe gegeben hätte, müsste sich auch niemand schützen. und sie (die polizei) müssen in sekunden entscheiden, ob einer nur den schal im gesicht hat, weil ihm huh-kalt ist oder eben doch aus anderen gründen ...
und schwupps, schon wieder bin ich mittendrin, und eigentlich ist mir der burschenschaftlerball herzlich egal. auch als steuerzahlerin. ehrlich. weil ich auch häupls geburtstagsfeier im rathaus mitfinanziert habe, die mir herzlich egal ist ... verstehst du, was ich sagen will? es bedienen sich alle ganz gerne an der kasse und jedeR hat seine argumente, warum genau er jetzt auch mal was abbekommen sollte vom kuchen ... - sie kriegen alle den hals nicht voll genug und haben alle ihr deckmäntelchen "zum wohle des volkes" umhängen. würg!
upps.. da sind mir auch wieder die Finger durchgegangen :))
die Burschenschaften an sich werde ich nicht abschaffen können (wäre zwar traumhaft wird aber so bleiben), mich ärgert nur maßlos dass
a) denen solche Plattformen geboten werden
b) Menschen wie ich in ihrer öffentlichen Meinung behindert werden
c) junge Menschen derart behandelt werden
bei dem Polizeiaufgebot und der Tatsache, dass der Kessel so schnell zugezogen wurde wäre es ein leichtes gewesen die paar Maxln (rund 80) rauszuholen und die anderen Menschen friedlich demonstrieren zu lassen..
ich find es immer wieder toll wie du mich auf den Boden zurückholst :))
Sehr geehrte Damen und Herren Auf Grund der erneuten Vermietungen der Räumlichkeiten für den WKR - Ball bzw. auf die Veranstaltung eines Burschenschaftkomers der Olympia, erlaube ich mir anzufragen wie es dazu kommen kann, dass solche Vereine, die auch vom DÖW als bedenklich rechtsnationnal eingestuft werden, den Zugang in die Hofburg finden. Durch diese Vermietungen gibt der Staat Österreich doch diesen Vereinen eine Plattform um weitere Anerkennung für ihre Themen zu finden. Ich darf in diesem Zusammenhang auf die Einladung von Holocaust Leugnern verweisen oder aber auch auf diskriminierende Einladungen zu diversen Veranstaltungen der Olympia Zitat aus einem Flugblatt Wir sind normal geblieben unterm Schutt der Zeit, an uns sind Umerziehung, Trauerarbeit und Betroffenheit, doch auch Konsum, soziale Dünkel und Moderne fast völlig spurlos vorbeigezogen.“ Zitat aus einem Flugblatt Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Ohr, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause. Warum kann es möglich sein, dass die Republik Österreich durch die Vermietung diesen Aussagen eine Plattform gibt und somit auch Anerkennung ? mit freundlichen Grüßen Rosa
besten Dank für Ihr Interesse an den Hofburg-Bällen und Ihrem Schreiben vom 30. Jänner bezüglich des WKR-Balls am Freitag, den 29. Jänner 2010.
Die Wiener Kongresszentrum Hofburg Betriebsgesellschaft ist ein privat geführtes internationales Kongress- und Veranstaltungszentrum. Als solches nehmen wir eine politisch neutrale Position ein und stehen jedem Veranstalter, der sich innerhalb des rechtlichen Rahmens der Republik Österreich befindet, offen. Dies gilt umso mehr, so sich offizielle politische Vertreter – die den Ehrenschutz übernehmen – in die Veranstaltung einbringen.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir auch im Bezug auf den WKR-Ball gemäß unseren Grundprinzipien handeln und alle Veranstalter gleich behandeln.
Mit besten Grüßen
Mag. Renate Danler
Geschäftsführerin
HOFBURG Vienna
tja .. also nehmen wir den Ehrenschutz von PolitikerInnen her die Holocaust Leugner einladen und mit Jobbik & Co Arbeitsgruppen gründen.... und schon dürfen die schmissigen Herren mit ihren stillen hübschen schlanken Damen tanzen ....
Neues von ganz rechts - Jänner 2010
Neonazis feiern Demoverbot
Die Untersagung der Demonstration gegen den Ball des deutschvölkischen Wiener Korporationsringes (WKR) am 29. Jänner wird auf der neonazistischen Site alpen-donau gefeiert. Die Neonazis seien schon "seit Tagen [...] aus Polizeikreisen über eine zu erwartende Untersagung der Antifa-Veranstaltungen informiert". Jedoch wollte man angesichts "so manche[r] schlechte[n] Erfahrung in diesem Staat" die gute Nachricht zuerst nicht recht glauben. Umso größer nun die Freude, dass den "Juden", "Antimenschen" und "Entarteten" verboten wurde, gegen den Burschenschafterball zu demonstrieren: "Auch die Polizei erkennt mittlerweile die Gefährlichkeit und die kriminelle Energie der Antifaschisten." Schließlich hofft man sogar, dass "nie wieder eine Gegendemonstration von Antifaschisten legal statt[findet]". Den "Kameraden bei der Polizei" wünschen die Neonazis einen "guten Tanz mit den Antifaschisten".
Und die mußten extra aus OÖ nach Wien anreisen.
Wie idiotisch.Sorry.
:-)
Ach weißt Roserl.
Ich glaub die machen dort auch nur ihren Job.
Ich hab mich mal erkundigt (vor einiger Zeit) bei ihm , warum beim Strache seinen Auftritten immer soviel "Polizei Aufgebot" herrscht.
Er meinte das wird vom Innenministerium vorgeschrieben und sie machen das auch nicht freiwillig bzw. soll das keine Bekennung zum Rechtsradikalismus sein ....
Darüber kann man denken was man will und auch über die Vorgehensweise der Beamten.
Es ist sicher nicht einfach solche Veranstaltungen gewaltfrei über die Bühne zu bringen und deeskalierend zu wirken.
Ich bin auch der Meinung das jeder seine Meinung kund tun darf.
GLG und Busserl
Inselbussi